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Deine Rechte kennen

Wissen ist deine stärkste Waffe gegen unberechtigte Inkasso-Forderungen. Hier findest du alles, was du wissen musst.

Häufige Inkasso-Fehler

Laut Verbraucherzentrale-Studie 2024 enthalten 93% aller Inkasso-Schreiben rechtlich problematische Gebühren. Hier die häufigsten Verstöße:

Überhöhte Porto-Gebühren

77% verstoßen

77% der Inkasso-Unternehmen verlangen Porto über 3€ (legal: max. 3€). Manche verlangen bis zu 8€ pro Schreiben.

Rechtslage: Max. 3€ Porto sind nach aktueller Rechtsprechung zulässig.

Überhöhte Mahngebühren

Häufig über 2,50€

Die erste Mahnung darf max. 2,50€ kosten. Viele Inkassounternehmen berechnen deutlich mehr.

Rechtslage: Mahnkosten müssen „angemessen" sein (BGH-Rechtsprechung).

Unzulässige Kontoführungsgebühren

77% erheben diese

Kontoführungsgebühren sind in den meisten Fällen unzulässig, werden aber von 77% der Unternehmen erhoben.

Rechtslage: Ohne vertragliche Grundlage nicht erstattungsfähig.

Unberechtigte Hauptforderungen

56% unberechtigt

Mehr als die Hälfte aller Hauptforderungen sind unberechtigt: Abo-Fallen, nicht bestellte Waren, bereits bezahlte Rechnungen, fehlerhafte Verträge.

Rechtslage: Forderungsnachweis muss vom Inkassounternehmen erbracht werden.

Die Inkasso-Branche in Zahlen

Recht haben bedeutet nicht automatisch, Recht zu bekommen. Deshalb ist Wissen so wichtig.

22 Mio.
Inkasso-Schreiben / Jahr
10,8 Mrd. €
Marktvolumen jährlich
800+
Registrierte Unternehmen
6,9 Mio.
Überschuldete Menschen in DE

Das Ungleichgewicht der Kräfte

Auf der einen Seite: Eine milliardenschwere, professionell organisierte Branche mit eigenem Verband (BDIU), Lobbyarbeit und rechtlicher Expertise. 800+ Inkasso-Unternehmen mit klarer Interessenvertretung.

Auf der anderen Seite: 6,9 Millionen überschuldete Menschen, oft ohne rechtliche Kenntnisse, ohne finanzielle Mittel für Anwälte und ohne organisierte Vertretung ihrer Interessen.

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